Ursprung des internationalen Roten Kreuzes

Begründer des Roten Kreuzes war der Schweizer Henry Dunant (08.05.1828 - 30.10.1910), seines Zeichens Geschäftsmann und humanistischer Christ. Der Grundstein für die internationale Rotkreuzbewegung wurde am 24. Juni 1859 in der Schlacht von Solferino gelegt, als Dunant sah, wie tausende verwundeter Soldaten durch mangelnde medizinische Versorgung starben oder gar auf dem Schlachtfeld zurück gelassen wurden. Infolge dessen setzte er sich für die bessere Versorgung verwundeter Soldaten auf dem Feld sowie in Spitälern ein. Im August 1864 unterzeichneten insgesamt 16 Länder - darunter die USA, England, Frankreich, Preußen, Italien - die so genannte Genfer Konvention. Die betreffenden Regierungen beschlossen, in ihren Ländern die Vereinigung des Roten Kreuzes zu gründen, zu unterstützen und im Kriegsfall die Verwundetenpflege zu gewährleisten.